Bettina Bruns

BIOGRAFIE

Im Rahmen ihres Studiums der Performance Art bei Marina Abramović an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg entdeckte Bettina Bruns ihre Liebe zur Arbeit mit der Stimme. Daraufhin studierte sie bei Prof. Sabine Kirchner (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) klassischen Gesang und vervollständigte ihre Ausbildung bei der Mezzosopranistin Ruthild Engert Ely in Berlin.

Bettina Bruns war in verschiedenen Opern und Operettenproduktionen zu hören; so unter anderem an der Opera Stabile (Staatsoper Hamburg) unter der Regie von Philipp Himmelmann, am Thalia Theater Hamburg (Siegfried Bühr, Reinhard van der Tannen), in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Marko Ciciliani an der Freien Akademie der Künste in Hamburg, sowie in einer musikalischen Revue von Franz Wittenbrink am Theater am Kurfürstendamm Berlin. Als Stipendiatin der Tyhll-Dürr Stiftung auf Elba erarbeitete sie zusammen mit dem Pianisten Christoph Grund und der Sopranistin Birthe Bendixen die Uraufführung zu einer Installation von Nam June Paik im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR). Bis 2020 war Bettina Bruns Mitglied des Berliner Frauenvokalensembles unter Leitung von Lothar Knappe und hier als Solistin und Ensemblesängerin an zahlreichen Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen beteiligt.

Bereits während ihres Studiums trat sie in Oratorienkonzerten auf, seitdem hat sie als Solistin (Alt und Mezzosopran) bundesweit mit verschiedenen Chören und Orchestern zusammengearbeitet. Als Mitglied des Anton Webern Ensembles unter der Leitung von Hans Michael Beuerle war sie in mehreren Programmen neuer Musik zu hören, außerhalb Deutschlands trat sie u.a. in Österreich, Frankreich, der Schweiz und der Ukraine auf. Ein Liederabend unter der Schirmherrschaft der deutschen Botschaft führte sie nach Aleppo zu den deutsch-syrischen Musiktagen.

Als Liedsängerin verbindet Bettina Bruns seit 2006 eine intensive Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Daniel Göritz im Duo „Udite“ sowie als Trio mit dem Kontrabassisten Matthias Bauer und der Harfenistin Katharina Hanstedt.